Der Nachtgiger

»Hab Angst, der Nachdgieger kummd.«

Genre
Horror-Dramedy

Format
6 x 46-50 Minuten

Synopse
Benedikt »Bene« Blinder (38) ist ein pfiffiger Überlebenskünstler. Als charismatischer Ermittler für paranormale Phänomene nutzt er unter dem Pseudonym „Raymondo Argento“ den Aberglauben seiner Mitmenschen für sich aus. Als Meister der Manipulation und technischer Taschenspielertricks redet er seinen Kunden ein, dass Poltergeister und Dämonen in ihren vier Wänden spuken. Er selbst glaubt nicht an das Übernatürliche. Es sind die Momente des blinden Vertrauens, die Benedikt den Kick geben. Am Ende des Tages ist er immer der Held.

Als einer von Benedikts Einsätzen ordentlich schief geht und sich die Kundin im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode erschrickt, flieht der Hochstapler panisch aus der Stadt. Mit diesem Geheimnis im Gepäck findet er Unterschlupf bei seiner Schwester in Schotterbach, dem abgelegensten Dorf im tiefsten Unterfranken. Eigentlich will er hier keine Aufmerksamkeit erregen, aber sobald die Bewohner von seinem Beruf erfahren, geht es schon los.

Die Schotterbacher wollen, dass Benedikt den Nachtgiger beseitigt, ein kinderfressendes Wesen aus der fränkischen Sagenwelt. Bene zieht sein altbewährtes Programm durch, aber diesmal melden sich die Kunden zurück. Sein falscher Exorzismus hat nichts bewirkt. Im Gegenteil: Er hat alles nur noch schlimmer gemacht!

Während Bene größere Showeffekte zur maximalen Überzeugungskraft vorbereitet, wird er selbst Zeuge von Phänomenen, für die er keine rationale Erklärung findet. Soll er jetzt anfangen, an Geister zu glauben? Aber selbst dann: Soll er sich vor seiner Verantwortung drücken und sein Geheimnis offenbaren, obwohl der größte Skeptiker des Dorfes ein knallharter Polizist ist? Oder stellt er sich der paranormalen Gefahr, wofür er aber seine innersten Ängste überwinden muss?

Denn letztendlich ist es eine Serie über das Gefühl der Angst: Angst vor dem Fremden; Angst vor Zutraulichkeit; Angst vor sich selbst. Nur, wer seine Ängste überwindet, schafft Vertrauen. Und das muss nicht nur Benedikt lernen…

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cedkief(at)gmail.com 

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